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Autopflege:

Autopflege:


Was Sie beachten sollten:

- Verwenden Sie immer genügend Wasser zum Waschen.

- Vogelkot und Baumharze immer s o f o r t mit geeigneten
Mitteln entfernen.

- Flugrost, erkennbar an winzigen Rostpickeln auf dem Lack, sollten Sie regelmässig entfernen (lassen).

- Benutzen Sie niemals einen einzelnen Schwamm für alle Fahrzeugteile, ein Schwamm zur Reifenreinigung hat auf dem

Autolack nichts zu suchen.

- Beste Wahl für den Lack sind Naturschwämme oder ein Waschhandschuh.

- Halten Sie immer genügend Abstand mit der Sprühlanze des Hochdruckreinigers!

- "Dreckfräse" des Hochdruckreinigers ausschalten, bzw. entsprechende Lanze tauschen.

- Das Fahrzeug nicht in der Sonne trocknen lassen.

- Ein Insektenschwamm kann moderne Scheinwerfer-Gläser zerkratzen,
auch auf dem Autolack richtet er große Schäden an!

- Gummi und Kunststoffteile müssen vor Polituren geschützt werden.

- Beim Polieren und Auftragen von Pflegemitteln niemals in der Sonne arbeiten.

- Cockpit-Pflegemittel führen oftmals zu klebrigen, speckigen Oberflächen,
wenn der Wagen längere Zeit der Sonne ausgesetzt ist.
Wer nicht darauf verzichten kann oder will, sollte bei einem Produkt bleiben und nicht alles mögliche
übereinander auftragen. Die Sprays "vertragen" sich oft nicht miteinander und reagieren.
Besser ist es, eine milde Seifenlauge und ein Mikrofasertuch zur Pflege zu benutzen.

- (Auto)Leder reinigt man nicht mit Glasreiniger! Pflegetips gibt es weiter
unten auf dieser Seite.

- Felgenreiniger enthält aggressive Säure! Reiniger immer nur nach
Anwendungsvorschrift verwenden und ausreichend mit Wasser abspülen.

- Verdeckscheiben von Cabrios niemals durch Gegenschlagen oder mit
dem Eiskratzer enteisen!

- Duft-Applikatoren (Duftbäume, Zuluft-Parfüm) enthalten Säuren, die
Verfärbungen und Verätzungen auf Armaturenträgern verursachen können.

- Auch wenn es seltsam klingt: Im Bereich des Airbags haben Brillenhalter,
Christopherus-Bildchen, Hufeisenattrappen oder sonstige “Designobjekte”
nichts zu suchen! Ja, das gibt es...!



Lederpflege:


Glattleder:


Zur Reinigung verwenden Sie am besten eine Lederseife oder eine milde Seifenlauge und einen weichen Schwamm.

Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine weiche Bürste hilfreich.
Niemals sollte Leder zu nass gereinigt werden.
Zur restlosen Entfernung der Seifenreste mehrfach feucht nachwischen.
Das Leder möglichst an der Luft trocknen lassen, nicht in direkter Sonne
oder mit Hilfe von Heissluft trocknen.

Nach der Reinigung muss wieder ein geeignetes Pflegemittel aufgebracht werden.
Bitte alle zur Verwendung kommenden Mittel an verdeckter Stelle auf Verträglichkeit testen.

Verwenden Sie keine silikonhaltigen Produkte.

Starke UV-Strahlung möglichst vermeiden, sie lässt Leder und Farbe schneller altern.

“Hausmittel” wie Nivea-Creme, Melkfett, Butter o.ä. sind zur Lederpflege völlig ungeeignet und kontraproduktiv.

Solche Mittel oxidieren und/oder werden ranzig, das Leder wird dadurch dauerhaft geschädigt !

Sollten Sie kein geeignetes Produkt zur Lederpflege kennen, sprechen Sie uns bitte an, wir helfen Ihnen gerne weiter.


Rauhleder (“Wildleder”):

Kleinere Verschmutzungen am besten “trocken” reinigen, da diese Ledersorte sehr fleckenempfindlich ist.
Bestes Werkzeug ist hier feines Sandpapier, eine weiche Drahtbürste o.ä. .
Stärkere Verschmutzungen sollte man dem Fachmann überlassen.

Zur Pflege und Imprägnierung nimmt man handelsübliche Sprays, die nur eine dünne Schutzschicht zur Abweisung von

Feuchtigkeit und Schmutz bilden.


Kunstleder ( Vinyl ):

Zur Reinigung verwenden Sie am besten eine Seifenlauge mit Schwamm oder Bürste.

Niemals sollten Sie Lösemittel oder lösemittelhaltige Reiniger verwenden.
Auch bei Kunstleder empfiehlt es sich, die zur Anwendung kommenden Mittel an verdeckter Stelle zuerst einmal zu testen,

um eine Unverträglichkeit auszuschliessen.
Einige Kunstleder erhalten beim Herstellungsprozeß ein Oberflächenfinish.

Agressive Reiniger und Lösemittel können diese Schicht anlösen und zerstören.
Starke UV-Strahlung und Hitze lässt Kunstleder schneller altern.

Durch geeignete Pflegemittel kann der Alterungsprozeß ( Weichmacher verflüchtigt sich, das Material versprödet ) verlangsamt werden.
Sollten Sie kein geeignetes Produkt kennen, sprechen Sie uns bitte an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

 


Flecken entfernen:

Generell sollte sofort gehandelt werden, wenn das Malheur passiert ist.
Egal welche Mittel Sie zur Reinigung verwenden möchten, beginnen Sie i m m e r mit dem schwächsten Reiniger !
Vor Einsatz aller Chemikalien emfiehlt es sich, an verdeckter Stelle zu testen, ob sich Reiniger bzw.

Chemikalie und der zu behandelnde Untergrund “vertragen”.

Nachfolgende Tips beziehen sich auf Stoffe, Teppiche und Polstermöbel.


Erste Hilfe...

... bei Flüssigkeiten allgemein:
nicht reiben, dadurch dringt die Verschmutzung noch tiefer ein. mit Küchentuch oder saugfähigem Stoff Fleck abtupfen.

Fleckenreste mit Seifenlauge behandeln. Bei Resten des Fleckes stärkeren Reiniger verwenden.

... bei Speiseflecken:
nicht reiben, soviel wie möglich vom Fleck abschaben, z.B. mit einem Messer. mit Küchentuch oder saugfähigem Stoff Fleck abtupfen.

Fleckenreste mit Seifenlauge behandeln. Bei Resten des Fleckes stärkeren Reiniger verwenden.

... bei Rotwein:
nicht reiben, dadurch dringt die Verschmutzung noch tiefer ein. mit Küchentuch oder saugfähigem Stoff Fleck abtupfen.

Fleckenreste mit kaltem Wasser behandeln und mehrfach abtupfen. Bei Resten des Fleckes professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Achtung! Der oft genannte Trick, den Fleck mit Salz abzudecken und später abzusaugen, kann ganz schön daneben gehen.

Durch das Salz kann es passieren, das der im Rotwein enthaltene Farbstoff im Untergrund dauerhaft fixiert wird !

... bei Wachs:
Wachse können sehr gut mit Löschpapier und Bügeleisen entfernt werden.

Unbedingt dauernd auf die eingestellte Temperatur achten, sonst wird aus dem Fleck ein Brandloch !

... bei Kaugummi:
nicht reiben, sondern aushärten lassen. herunterkühlen im Gefrierfach oder mit Eisspray. Kaugummi vorsichtig abkratzen.

... bei Blut:
nicht reiben, dadurch dringt die Verschmutzung noch tiefer ein. mit Küchentuch oder saugfähigem Stoff Fleck abtupfen.

Fleckenreste nur mit kaltem Wasser behandeln und mehrfach abtupfen. ggf. mit Spezialwaschmitteln, die Enzyme enthalten, nachbehandeln.

Auch hier ist, ähnlich wie bei Rotweinflecken, die Gefahr sehr groß das der Fleck dauerhaft fixiert wird.

... bei Nagellack o.ä. :
nicht reiben. mit Küchentuch oder saugfähigem Stoff Fleck abtupfen. Mit Nagellackentferner oder Aceton anlösen und abtupfen.

VORSICHT! Diese Methode funktioniert natürlich nur bei unempfindlichen Untergründen.

Es besteht größte Gefahr, das der Untergrund mit angegriffen wird.

 


Räder und Reifen:

 

Achten Sie auf Alterungsschäden/Gebrauchsspuren am Gummi und an der Karkasse.

Entfernen Sie regelmäßig die Verunreinigungen auf den Felgen, bevor sich der Schmutz „einbrennt“.

 

Regelmäßige Reinigung mit Backofenspray spart die aufwändige Reinigung mit teurem Felgenreiniger.

 

Demontierte Räder gehören nicht auf die Sitze!

Ledersitze werden selbst bei kurzem Kontakt mit dem Gummi dauerhaft verfärbt!

Eine Reinigung ist nicht mehr möglich!

 

Bitte verwenden Sie zum andrehen der Radbolzen immer einen Drehmomentschlüssel, der natürlich auch auf das richtige

Anzugs-Drehmoment eingestellt ist. Das richtige Drehmoment steht in der Betriebsanleitung.

 

 

 

Für alle auf dieser Seite aufgeführten Tips und Ratschläge und evtl. daraus resultierenden Schäden übernehmen wir keine Haftung.

 

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